Hundehaltung

Wenn ich mit meiner geschlossenen Meute auftauche, nämlich derzeit 10 Hunde zwischen 3kg und 60 kg, werde ich oft gefragt:
"Wo halten Sie die denn? Alle im Haus?"
Dann ist die logisch-pragmatische Antwort:
"Klar. Die Grossen in der Tiefkühltruhe, die Kleinen im Gemüsefach!"
 
Warum nicht im Haus? Warum nicht mit Hunden leben?
Sie sind dafür geschaffen.
 
Die Rasse "Zwingerhund" gibt es genausowenig wie die Rasse "Familienhund".
Sie entscheiden, wie und wo IHR Hund zu leben hat. Er akzeptiert es. Und Sie haben die Verantwortung, sich auf seine Vorlieben einzulassen oder nicht. Nur bitte konsequent erkennbar.
 
Meine Hunde leben im Haus. Sie dürfen auch aufs Sofa und ins Schlafzimmer, wenn sie mögen.
 
Ich habe auch damit kein Problem, dass mein Herdenschutzhund lieber draussen schlafen will. Aber die Nachbarn. Also bestimme ich, solange wir nicht in Alleinlage wohnen, dass er drin nächtigen muss. Ob es ihm gefällt oder nicht, solange er nachts Nachbarn durch Gebell stört (und dafür ist ein Herdenschutzhund da; also nicht, dass er Nachbarn auf die Barrikaden bringt, sondern mit Eintritt der Dunkelheit permanent wachsam sein soll), schläft er solange drin, bis er durch die Lage keinen mehr stört.
Erlebt er das bis zu seinem Tod nicht, hat er halt Pech. Wir können auch nicht alle den Jackpot im Lotto gewinnen.
 
Die Retriever, Havaneser und Grosspudel schlafen gern dicht beim "Chef".
Kann ich mit leben. Schlafen sie halt, wo sie sich am wohlsten fühlen.
Ich fühl mich damit auch wohl. Und S I E sollen sich mit Ihrem Hund auch wohl fühlen. Innerhalb Ihrer Regeln.
 
Darum fühle ich mich auch auf dem Maifeld so wohl. Leben und leben lassen. Wenns nicht für beide Seiten funktioniert, muss man halt neu verhandeln. Und, nach langjähriger Erfahrung in diesem Teil Deutschlands: Der Westerwald i s t grausam. Vor allem für Rheinländer. Hannover übrigens auch. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.



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